Projekte

Lebenslieder

Seit November 2018 gibt es in unserem Haus das Projekt Lebenslieder - eine musikalische Reise zurück in das Leben unserer BewohnerInnen - damals, als sie noch jung waren oder in Zeiten, die ihr Leben besonders geprägt haben. Projektleiterin Eva Wannerer kam wöchentlich 2 Stunden, um mit den BewohnerInnen die persönlichen Lieder aufzuspüren und zu erarbeiten.

Sie erzählt dazu folgendes:

Im geschützten Rahmen haben wir uns den Ereignissen und Situationen der eigenen Biographie im musikalischen Kontext zugewandt und wir haben viel voneinander erfahren und gelernt.

Wir haben viel gesungen aber auch viel geredet.
Wir haben zusammen gelacht und wir haben auch zusammen geweint. Wir haben gespürt, wie die Musik unser Herz öffnet und wie wichtig es ist, sowohl schöne als auch belastende Dinge auszusprechen. Wir haben einander zugehört aber auch zusammen geschwiegen bzw. uns gehalten, wenn der Moment es verlangt hat, einfach nur füreinander da zu sein. Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die wunderbare gemeinsame Zeit, die auch mein Leben sehr bereichert hat!

Am Ziel angekommen
Ein gemeinsames Konzert war der nur vorläufige Abschluss. Es geht weiter mit einem öffentlichen Auftritt und einer geplanten CD-Prodduktion.

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Eden Alternative

Unser Weg zu mehr Normalität und individueller Geborgenheit

Bereits vor dem Umzug in das neue Haus haben wir uns für dieses Pflegekonzept entschlossen, und dafür allen MitarbeiterInnen ermöglicht, entsprechende Schulungen zu besuchen.

Die Eden-Alternative hat sich zum Ziel gesetzt, den 3 Qualen des Alters entgegenzuwirken:

  • Hilflosigkeit
  • Einsamkeit und
  • Langeweile

Leben ist mehr….
Professionelle Pflege ist unsere Kernkompetenz, aber daneben legen wir größten Wert auf ein möglichst normales Alltagsleben – weg vom Krankenhauscharakter.
Dazu ist es uns ganz besonders wichtig, den Kontakt zwischen den BewohnerInnen, den MitarbeiterInnen und den Angehörigen zu fördern. Kinder und Tiere bereichern unseren Alltag durch ihre Unbefangenheit. Wir versuchen, den Tagesablauf mit sinnvoller Beschäftigung zu füllen, und dass das ganz unterschiedlich sein kann, liegt in der Natur und den Vorlieben der Menschen. Es ist uns bewusst, dass wir alle voneinander lernen können, und dies ein wirklicher Gewinn für unser Zusammenleben ist.

Persönliches Refugium…
Auch in der räumlichen Gestaltung setzen wir die Eden Alternative um – mit der Möglichkeit, dass die Zimmer individuell gestaltet werden können – persönliche Möbelstücke, Bilder, die Wandfarbe – auf Wunsch ist (fast) alles möglich.
Wir haben im neuen Haus die Möglichkeit, uns in mehreren kleinen Wohnzimmern mit Essbereich zu treffen, und genug Rückzucksmöglichkeiten, wenn jemand einmal alleine sein will. Pflanzen und ansprechende jahreszeitliche Dekoration im ganzen Haus sollen zum Wohlbefinden beitragen.

In kleinen Schritten….
Seit dem Umzug und der Einführung der Eden Alternative merken wir viele kleine Veränderungen im Umgang miteinander. Freundschaften zwischen den BewohnerInnen verstärken sich, wir reden mehr miteinander, und unser Alltag ist bunter und abwechslungsreicher geworden. Wir legen großen Wert darauf, uns stetig weiter zu entwickeln und damit die Eden Alternative immer tiefer und selbstverständlicher in unseren Wohnbereichen und im ganzen Haus zu leben und zu erleben.

Erfahren Sie mehr über die Edenalternative generell
http://www.eden-europe.net/cms/content/view/5/33/lang,german/

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"Unter 7 - über 70"

Unter diesem Projektnamen treffen sich Kinder und BewohnerInnen regelmäßig

Ziel ist, generationenübergreifende soziale Kontakte in aller Selbstverständlichkeit zu fördern. 
Die Kinder der Musikschule und der Volksschule Herzogenburg kommen jeden Donnerstag zu uns ins Haus, um mit den BewohnerInnen zu singen und  zu tanzen. Musik und Rhytmik sind die zentralen  Elemente dieser erfrischenden Begegnungen.

Wichtig ist uns dabei, dass - soweit möglich - immer ein gleichbleibender Personenkreis an diesem Treffen teilnimmt - schließlich sollen sich ja gegenseitiges Kennenlernen und Vertrauen entwickeln.

Begleitet wird dieses Projekt von Barbara Neubauer (Musikschule) und von Maria Haas (Volksschule).

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