Projekte

Begleitete Entwicklung

Seit einigen Jahren bietet Humanenergethikerin und phronetische Kunsttherapeutin Petra Hruska diese Therapieform in unserem Haus an. In Kleingruppen mit 4 bis 6 Personen geht es darum, die durch Gestaltung entstandene heilende Energie auf sich wirken zu lassen. Es ist nicht so wichtig, ein Kunstwerk für andere zu schaffen, vielmehr geht es um die Integration von Gefühlen, die Ich-Stärkung und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.

Durch die Arbeit und Gestaltung mit verschiedenen Materialien öffnet sich das Tor zum Unbewussten. Es sind die Emotionen, die Ausdruck finden dürfen. Dieses doch eher seltene Angebot begründet sich in unserem Eden-Alternative Pflegekonzeptes und der gelebten Personzentrierung. 

Seit November 2018 gibt es in unserem Haus das Projekt Lebenslieder - eine musikalische Reise zurück in das Leben unserer BewohnerInnen - damals, als sie noch jung waren oder in Zeiten, die ihr Leben besonders geprägt haben. Projektleiterin Sozialpädagogin und Gesangspädagogin Eva Wannerer arbeitet wöchentlich 2 Stunden mit den BewohnerInnen, um mit ihnen die persönlichen Lieder aufzuspüren und zu erarbeiten. 

Sie erzählt dazu folgendes: 

Im geschützten Rahmen haben wir uns den Ereignissen und Situationen der eigenen Biographie im musikalischen Kontext zugewandt und wir haben viel voneinander erfahren und gelernt.Wir haben viel gesungen aber auch viel geredet.

Wir haben zusammen gelacht und wir haben auch zusammen geweint. Wir haben gespürt, wie die Musik unser Herz öffnet und wie wichtig es ist, sowohl schöne als auch belastende Dinge auszusprechen. Wir haben einander zugehört aber auch zusammen geschwiegen bzw. uns gehalten, wenn der Moment es verlangt hat, einfach nur füreinander da zu sein. Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die wunderbare gemeinsame Zeit, die auch mein Leben sehr bereichert hat!

Unsere Ziele

Ein gemeinsames Konzert war der nur vorläufige Abschluss. Diese spezielle Form der psychosozialen Betreuung soll als dauerhaftes Angebot beibehalten werden und zu mehr Lebensfreude und emotionaler Stabilität beitragen. 

Unter diesem Projektnamen treffen sich Kinder und BewohnerInnen regelmäßig. Ziel ist, generationenübergreifende soziale Kontakte in aller Selbstverständlichkeit zu fördern. 

Die Kinder der Musikschule und der Volksschule Herzogenburg kommen jeden Donnerstag zu uns ins Haus, um mit den BewohnerInnen zu singen und  zu tanzen. Musik und Rhythmik sind die zentralen  Elemente dieser erfrischenden Begegnungen.

Wichtig ist uns dabei, dass - soweit möglich - immer ein gleichbleibender Personenkreis an diesem Treffen teilnimmt - schließlich sollen sich ja gegenseitiges Kennenlernen und Vertrauen entwickeln.

Begleitet wird dieses Projekt von Barbara Neubauer (Musikschule) und von Maria Haas (Volksschule).